Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Verleihung: 15. mobil und sicher-Preis und 1. „mobil und sicher"- Sonderpreis Jugendarbeit

Die Kreisverkehrswacht Konstanz-Hegau ist unter den glücklichen Gewinnern.

v.l.n.r.: Simon Höhner, Geschäftsführer der Verkehrswacht Düsseldorf in NRW („mobil und sicher“-Preis in Gold), Tim Eichler, Polizeipräsidium Düsseldorf, Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht, Reinhold Bleß, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg in Hessen („mobil und sicher“-Preis in Bronze), Dr. Michael Platzköster, Verlag Schmidt-Römhild, Willi Streit, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Konstanz-Hegau („mobil und sicher“-Sonderpreis Jugendarbeit), R. Kettner, Sabine Quandt, Vorsitzende der Verkehrswacht Usedom-Peene („mobil und sicher“-Preis in Silber), Dennis Adelmann, Verkehrskadett ist Projektmanager der Verkehrskadetten bei der Kreisverkehrswacht Konstanz- Hegau, Wolfgang Goeken, Bundesjugendsprecher der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendarbeit in der Deutschen Verkehrswacht (Foto: mobil und sicher)

Der 15. mobil und sicher-Preis und erstmalig ein „mobil und sicher"- Sonderpreis Jugendarbeit wurden am 23. Mai 2014 im Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg beim Gesellschaftsabend der Deutschen Verkehrswacht (DVW) im Rahmen der Hauptversammlung verliehen. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesverkehrsminister a.D., Dr. Michael Platzköster, Verlagsleiter Verlag Schmidt-Römhild, und Dr. Rita Bourauel, mobil und sicher-Chefredakteurin, Verlag Schmidt-Römhild, prämierten die Gewinner.

„Dank gilt allen, die sich am mobil und sicher-Preis und am Sonderpreis Jugendarbeit beteiligt haben", sagte Kurt Bodewig. „Die Arbeit der Verkehrswachten verdient allerhöchsten Respekt. Eine Anerkennungsurkunde erhalten alle Verkehrswachten auf dem Postweg."
Den mobil und sicher-Preis in Gold: Eine wertvolle Urkunde, 1550.- Euro und ein Buch „Traumhotels in Deutschland" vom Verlag Schmidt-Römhild erhielt die Verkehrswacht Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen für die Kampagne „sehen & gesehen werden – radfahren in düsseldorf““.  Die Schwerpunktthemen waren: Toter Winkel und Beleuchtung sowie Ablenkung und Alkohol am Steuer. Bei jedem Schwerpunktthema gab es zwei Phasen:  1. Phase: Aufklärung, Information und Sensibilisierung durch die Verkehrswacht.  2. Phase: Sanktionierung und Kontrolle der Polizei im gesamten Stadtgebiet. Beide Phasen wurden durch Medien begleitet. Die Plakate mit den Schwerpunktthemen waren jeweils zwei Monate im Stadtgebiet zusehen. Folgende Maßnahmen und Aktionen wurden durchgeführt: 4500 Litfaßsäulen mit Kampagnen-Plakaten, LED-Räder auf Litfaßsäulen, 10.000 Warnwesten mit Kampagnen-Logo wurden verteilt, Beteiligung am Radaktiv-Tag, Durchführung der 1. Radnacht mit über 4.700 Teilnehmern, Postkarten zur Kampagne, Rad-Flyer zum Thema „Alkohol und Toter Winkel“, Popcorn-Aktion: Jeder der mit dem Fahrradhelm ins Kino fährt, bekommt den Helm kostenfrei mit Popkorn gefüllt, Sattelüberzüge mit dem Slogan „sehen und gesehen werden – rad fahren in Düsseldorf“, Sprühgraffitis, weiße Räder als Mahnmal an Unfallorten mit beteiligten Radfahrern. TV Clips bei Center TV, Twitter- und Facebook-Auftritte, Kampagnen-Webseite bei Antenne Düsseldorf und auf Verkehrswacht Homepage. Simon Höher, Geschäftsführer der Verkehrswacht Düsseldorf, nahm überglücklich den 1. Preis entgegen.

Die Kreisverkehrswacht Usedom-Peene in Mecklenburg-Vorpommern wurde die „Verkehrssicherheitswoche“ mit dem mobil und sicher-Preis in Silber – einer wertvollen Urkunde, 1050.- Euro und einem Buch – prämiert. Es gab eine Großveranstaltung für die 16- bis 25-Jährigen, an der ca. 400 junge Menschen teilnahme. Alkohol und Drogen standen im Mittelpunkt. In 30er Zonen vor Grundschule kontrolliereten Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schuljahre die Geschwidigkeit von Autofahrern und belohnten angemessenes Verhalten mit einer Blume. Vor Kindergärten wurde die richtige Kindersicherung im Auto geprüft. Zudem wurde ein Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer angeboten. Die Vorsitzende der Verkehrswacht Usedom-Peene Sabine Quandt freute sich über den Preis.

Die Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg in Hessen  bekam den „mobil und sicher“-Preis in Bronze – eine wertvolle Urkunde, 550.- Euro und ein Buch – für das Projekt „Behinderte Menschen im Straßenverkehr“. Behinderte Menschen in sozialen Förderstätten wurden von der Verkehrswacht theoretisch und praktisch als Radfahrer und Fußgänger ausgebildet. In der Jugendverkehrsschule fand der theoretische Unterricht statt; dort wurde zunächst im Schonraum geübt und ein Übungsparcours absolviert bevor im Realverkehr gegangen bzw. gefahren wurde. Im Internet und der Tageszeitung wurde über  die Aktion berichtet. Reinhold Bleß, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg, nahm fröhlich den Preis entgegen.

Die Kreisverkehrswacht Konstanz-Hegau in Baden-Württemberg erhielt für „die Gründung und Arbeit der Jugendorganisation Verkehrskadetten" den mobil und sicher-Sonderpreis Jugendarbeit eine Urkunde und 500.- Euro sowie ein Buch. Die erste Verkehrswacht in Baden-Württemberg, die eine Jugendorganisation Verkehrskadetten eingerichtet hat. Mittlerweile gibt es 45 weibliche und männliche Verkehrskadetten. In die Satzung der Verkehrswacht wurden die Verkehrskadetten aufgenommen und das aktive Wahlrecht auf 16 Jahre abgesenkt. Kaum hatten die Verkehrskadetten das Schulungsgebäude verlassen, erwartete sie bereits der erste Einsatz. An der A-Karten-Aktion nahmen die Verkehrskadetten teil. Die Verkehrskadetten sind Ausrichter der Jugendverkehrswachttage 2014, wirken mit beim Landestag Verkehrssicherheit und im neuen Verkehrssicherheitszentrum. „Ich möchte an dieser Stelle auch meinen persönlichen Dank an Herrn Goeken, Bundesjugendsprecher der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendarbeit in der DVW, richten, der sich auch persönlich für den Aufbau der Gruppe und ihre Ausbildung eingesetzt hat,", sagte Kurt Bodewig. Durch die Jugendorganisation gibt es vermehrt Mitgliedschaften von jungen Menschen in der Verkehrswacht und eine Verjüngung der Organisation. Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Konstanz-Hegau Willi Streit nahm glücklich den Preis entgegen.

Die Deutsche Verkehrswacht zu ihrem 90-jährigen Bestehen und der Verlag Schmidt Römhild zum 20-jährigen Jubiläum des Verkehrswachtmagazins mobil und sicher haben erstmals den mobil und sicher-Sonderpreis Jugendarbeit gestiftet. Dieser mobil und sicher-Sonderpreis Jugendarbeit wird nun jedes Jahr ausgelobt. Alle Verkehrswachten sind eingeladen mitzumachen! Verkehrswachten, die mit einer besonderen Aktion im Bereich der Jugendarbeit, der Gründung einer Jugendgruppe oder einem Projekt mit Jugendlichen hervorgetreten sind, können sich bewerben.

Jede Verkehrswacht hat eine neue Chance, zu gewinnen, wenn sie sich in diesem Jahr an den Wettbewerben beteiligt. Die Teilnahmebedingungen finden Sie im Verkehrswachtmagazin „mobil und sicher", im Internet und den sozialen Netzwerken Facebook sowie Twitter.

(Quelle: "Mobil und sicher")