Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Verkehrswacht Zollernalbkreis: Bus-Sicherheitstraining an der Astrid-Lindgren-Schule

Die Notfall-Hämmer sind keine Souvenirs, und auch sonst lässt man manche Unarten besser bleiben: Ein Bus-Sicherheitstraining absolvierten Kinder und Jugendliche an der Bisinger Astrid-Lindgren-Schule.

Tipps gab die Verkehrswacht Zollernalbkreis mit Sitz in Balingen. Deren Vorsitzender Georg Seeg informierte die Kinder eine Stunde lang über die Gefahren beim Schulbus-Verkehr. Er hatte einen Schulbus organisiert, um die Situationen anschaulich zu trainieren. Seeg gab den Schülern die wichtigsten Regeln zur Unfallverhütung mit auf den Weg: rechtzeitig von zu Hause losgehen, sich anständig verhalten an der Haltestelle, Ranzen und Taschen an der Haltestelle abstellen, beim Eintreffen des Busses mindestens einen Meter Abstand halten, beim Einsteigen nicht drängeln und nicht gegen die Bustüren drücken, die Fahrkarte bereithalten, den Schulranzen im Bus auf den Boden stellen oder auf den Schoß nehmen, gut festhalten während der Fahrt und beim Aussteigen auf Radfahrer achten.

Die Angst vor automatisch schließenden Türen sollten die Kinder ablegen, Zerstörungen oder Verschmutzungen dem Fahrer gemeldet werden. Die Nothämmer seien keine Andenken. Ein Problem sei der so genannte "tote Winkel". Der Fahrer kann im Spiegel nicht alles sehen, was sich hinter dem Bus abspielt. Deshalb sollten sich Schüler niemals hinter dem Bus aufhalten. Verblüfft waren Schüler und Lehrer was passiert, wenn der Busfahrer plötzlich hart bremsen muss. Wer sich nicht festhält, der schleudert durch den Mittelgang. Beim Test einer Vollbremsung bereits mit 30 Stundenkilometer flog der Ranzen bis nach vorne und knallte gegen die Wand. Sogar der Inhalt des Ranzens war beschädigt.

(Quelle: Schwarzwälder Bote)