Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Licht checken lassen und auf Winterreifen wechseln

Regierungspräsidium Stuttgart, Landesverkehrswacht und Kfz-Innung raten: Licht checken lassen und auf Winterreifen wechseln. Oktober – Zeit für Sicherheit beim Auto, denn schlechte Beleuchtung erhöht die Unfallgefahr.

Hoffen auf möglichst viele Licht-Test-Teilnehmer: Obermeister Torsten Treiber, Burkhard Metzger (Präsident Landesverkehrswacht), Geschäftsführer Christian Reher von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Nico Schreiber von der Autowelt Winkler und Schreiber, in deren Werkstatt der erste Licht-Test der neuen Saison stattfand (von links). Bild: Kfz-Innung

Nebel, Regen, irgendwann mal Schnee: "Der Oktober ist ein guter Zeitpunkt, das Auto auf den Winter vorzubereiten", sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Zusammen mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer als Schirmherr und Präsident Burkhard Metzger von der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, hat er jetzt in der Autowelt Winkler und Schreiber in Ludwigsburg den Licht-Test 2021 gestartet. Im Rahmen dieser Aktion bieten die Kfz-Meisterbetriebe der Kraftfahrzeuginnung den rund 336.000 Pkw im Kreis Ludwigsburg und fast 1,7 Millionen Pkw in der ganzen Region die kostenlose Sichtprüfung der Beleuchtungsanlage an. Funktionieren alle Scheinwerfer und Leuchten einwandfrei, gibt es die Licht-Test-Plakette auf die Windschutzscheibe.

Das gilt auch für die 21.000 Lkw im Kreis Ludwigsburg und die rund 98.000 in der Region. Die Kraftfahrzeuginnung rät dabei dazu, bis 31. Oktober auch die Winterräder montieren zu lassen. "Diese Kombination spart Zeit und bringt optimale Sicherheit", sagt Christian Reher, der Geschäftsführer der Innung.

Sicherheit, das ist der Punkt, der Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Präsident Burkhard Metzger von der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, Torsten Treiber und Christian Reher in der Autowerkstatt zusammenbringt: "Keiner kann voraussagen, wann Nebel und Regen die Sicht so behindern, dass schlecht beleuchtete Fahrzeuge kaum mehr erkennbar sind", sagt Burkhard Metzger.

"Ein Auto ohne intakte Beleuchtung ist fast unsichtbar", betont auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Und wenn die Scheinwerfer blenden, ist das ebenfalls gefährlich, weiß der Regierungspräsident, der als regionaler Schirmherr der Aktion in einer Reihe mit Verkehrsminister Winfried Hermann (Land) und Andreas Scheuer (Bund) steht. "Dass sich die Minister und der Regierungspräsident hier so engagieren, zeigt wie wichtig der Licht-Test ist", sagt Burkhard Metzger.

Torsten Treiber und Christian Reher verweisen auf die Ergebnisse früherer Licht-Tests: Jedes fünfte Auto wies Mängel an der Lichtanlage auf. Und bei der Hauptuntersuchung gehen die Beanstandungen der Beleuchtung je nach Altersklasse bis zu 15 Prozent. Regierungspräsident Wolfgang Reimer ist dienstlich viel unterwegs, bei jeder Wetterlage und Tageszeit. Der Regierungspräsident weiß deshalb aus eigener Erfahrung, "wie tückisch Lichtverhältnisse sein können und wie wichtig gute Beleuchtung ist." Und wenn dann wahrscheinlich ist, dass in der Region so um die 160.000 Pkw mit Defekten an der Lichtanlage unterwegs sind, dann müsse jedem bewusst werden, wie wichtig diese ist: "Eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung ist unerlässlich für die Sicherheit im Straßenverkehr. Schlechte Lichtverhältnisse können schnell zu kritischen Situationen im Verkehr führen. Deshalb kommt es auf die richtige Einstellung der Beleuchtung am Fahrzeug an. Wichtig ist außerdem eine an Situation und Wetterverhältnisse angepasste Fahrweise. Daher bitte ich alle, die am Straßenverkehr teilnehmen, umsichtig zu fahren und die Möglichkeit wahrzunehmen und ihre Fahrzeuglichter kontrollieren zu lassen", erklärt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Die Sichtprüfung bei der Licht-Anlagen führen die Werkstätten kostenlos durch. "Nur wenn Reparaturen anfallen, fallen Kosten an", sagt Christian Reher. Die Innung plädiert außerdem dafür, die Winterräder aufziehen zu lassen, auch wenn der Oktober zuweilen auch sonnige Tage hat: "Irgendwann geht es mit Regen und Schnee los", sagt Obermeister Torsten Treiber, "und wir haben ja inzwischen gelernt, dass das Wetter recht unberechenbar ist. Wenn der November uns plötzlich mit Reifglätte oder gar Schnee auf der Straße beglückt, muss das Auto ohne Winterreifen stehen bleiben."

Quelle: Pressemitteilung der Kfz-Innung Region Stuttgart