Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Aufrüttelnd und abschreckend - Kreisverkehrswacht Emmendingen veranstaltete Verkehrssicherheitstag

Am Dienstag veranstaltete die Kreisverkehrswacht Emmendingen für die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Kenzingen einen Verkehrssicherheitstag. Um die Schüler wirklichkeitsnah auf mögliche Risiken im Straßenverkehr aufmerksam zu machen, setzte Georg Henkel, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, damit ein sehr einprägsames, lehrreiches und facettenreiches Projekt in die Tat um.

Anstelle von Lehrern fanden die Schüler an diesem Vormittag Mitglieder der Verkehrswacht, Polizisten der Polizeidirektion Emmendingen, Fahrschullehrer und  Ärzte des Kreiskrankenhauses Emmendingen in ihren Räumen vor, die sie in verschiedenen Vorträgen und Vorführungen rund um das Thema "Gefahren im Straßenverkehr" informierten.

Alkohol und Drogen am Steuer, die darauffolgenden zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen, Verkehrsunfälle, Komasaufen und Sucht bildeten dabei thematische Schwerpunkte. Besonders eindrucksvoll, aufrüttelnd und abschreckend empfanden die Schüler dabei die Ausführungen eines Notarztes zum übermäßigen und unkontrollierten Alkoholkonsum sowie die persönlichen Erfahrungsberichte verschiedener Polizisten, heißt es in einer Pressemitteilung des Gymnasiums, die von Schülern der neuen Presse-Arbeitsgemeinschaft verfasst wurde. Das Projekt endete mit einer Rettungskette, welche an einem Unfallauto mit feststeckendem Dummy sehr eindrücklich vorgeführt wurde. Dafür rückten die Feuerwehr Kenzingen,  das DRK Emmendingen und die Polizei auf den Schulhof aus und demonstrierten, wie  eine eingeklemmte Person mit der Rettungsschere gerettet werden kann.

Seit dem Bestehen dieser landesweit einmaligen und vom Bundesverkehrsministerium geförderten Aktion, so Georg Henkel, sei die Anzahl der im Straßenverkehr schwer verletzten und tödlich verunglückten Jugendlichen im Landkreis Emmendingen bereits deutlich gesunken. Der Initiator des Projektes ist sich deshalb sicher,  die bleibenden Eindrücke bei den Jugendlichen seien es Wert, diesen hohen Aufwand aller Beteiligten auch in Zukunft aufrechtzuerhalten. Dies wurde am Ende der Veranstaltung durch viele Schüler bestätigt. So werde dieser Tag ihr Fahrverhalten und Verantwortungsbewusstsein nachhaltig beeinflussen.

Informationsstände der Jugend- und Drogenberatungsstelle Emma, der Polizei und Kreisverkehrswacht Emmendingen sowie die gelungene Organisation durch die  Schulleitung rundeten das Programm ab, heißt es in der Pressemitteilung.

 

(Quelle: Badische Zeitung)