E-Scooter: Diese Regeln gelten beim Fahren mit den Elektroflitzern

E-Scooter sind für viele ein bequemes Fortbewegungsmittel. Sie stehen praktisch an jeder Ecke, lassen sich einfach über das Smartphone ausleihen und erleichtern vor allem in der Stadt viele Wege. Um die flotten E-Roller sicher nutzen zu können, sollten Fahrerinnen und Fahrer die Regeln für die Straßennutzung kennen. Im Beitrag stellen wir die Wichtigsten vor.

Die wichtigsten Regeln für das Fahren mit E-Scootern

  • Der E-Scooter darf ab 14 Jahren ohne einen besonderen Führerschein gefahren werden.

  • Auch wenn es viele tun: Zu Zweit auf einem E-Scooter zu fahren, ist verboten. Es darf immer nur eine Person fahren.

  • Gefahren wird auf der Straße oder Radwegen und Radstreifen. Das Fahren auf dem Gehweg ist verboten.

  • Es gibt keine Helmpflicht für den E-Scooter: Aber aufgrund der steigenden Unfallzahlen mit E-Scootern ist ein Helm absolut empfehlenswert.

Wichtig: Absolutes Alkokoholverbot für Fahranfänger

Beim E-Scooterfahren gelten die selben Regeln und Grenzwerte wie beim Autofahren: Wer mit über 0,5 Promille ohne Ausfallerscheinungen fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Folgen sind meist 500 Euro Geldbuße, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Bei über 1,1 Promille liegt eine Straftat vor. Aber wenn der Fahrende alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt, kann bereits ab 0,3 Promille eine Straftat vorliegen.

Für Fahranfänger gelten diese Regeln aber nicht: Für für Personen unter 21 Jahren und für Führerscheinneulinge in der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot.

Betäubungsmittel sind auf dem E-Scooter ebenfalls tabu.

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