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Neue Schülermentoren für Verkehrserziehung / Jubiläumszertifikatübergabe in Rust
Neue Schülermentoren für Verkehrserziehung / Jubiläumszertifikatübergabe in Rust

Ministerialdirigentin Gerda Windey vom Kultusministerium, Heinz Kälberer, Präsident der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg und der Vorsitzende des ACE Autoclub Europa Regionalausschussvorstandes Baden Württemberg, Reinhold Heß, gratulieren zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.                
67 Schülerinnen und Schüler erhielten Urkunden im Europa-Park in Rust.

Nach einem Jahr Schulung haben 67 Schülerinnen und Schüler am Mittwoch  
(8. Juli) im Europa-Park in Rust ihre Urkunden für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss zum Schülermentor für Verkehrserziehung erhalten.

Ministerialdirigentin Gerda Windey vom Kultusministerium Baden-Württemberg und der Präsident der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, Heinz Kälberer, gratulierten zusammen mit Reinhold Heß, dem Repräsentanten des Automobil Club Europa, den 13- bis 14-jährigen Jugendlichen und bedankten sich für deren Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.
Seit zehn Jahren bildet das Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik Baden-Württemberg Schülerinnen und Schüler zu Schülermentoren Verkehrserziehung aus, hob Gerda Windey hervor. 

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Das Streben nach mehr Sicherheit auf unseren Straßen hat sich die Landesverkehrswacht Baden Württemberg auf die Fahne geschrieben und deshalb, so Präsident Heinz Kälberer von der Landesverkehrswacht, "da Kinder die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, brauchen sie unseren besonderen Schutz !"
Diese Verantwortung, die zu den satzungsgemäßen Aufgaben der Verkehrswachten gehört, war Antrieb um gemeinsam mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, dem Innenministerium und anderen Partnern die Initiative Schülermentoren Verkehrserziehung ins Leben zu rufen.
Ob in Ludwigsburg, Freiburg oder Weinheim, überall sind Verkehrswachtmitglieder in die Ausbildung der neuen Schülermentoren Verkehrssicherheit eingebunden.

Inzwischen haben insgesamt rund 700 Schülerinnen und Schüler die Schulung absolviert. Von dem Engagement profitieren nicht nur die Schulen, sondern vor allem die Schülermentoren selbst, betonten Ministerialdirigentin Gerda Windey und Präsident Kälberer. „Es lohnt sich, Verantwortung zu übernehmen, Eigeninitiative und Teamgeist zu entwickeln.“

In einer Umfrage hätten 75 Prozent der Personalchefs baden-württembergischer Unternehmen angegeben, dass ehrenamtliches Engagement in und außerhalb der Schule in die Bewertungen von Bewerbungen einfließe.
Der Grund für die Attraktivität der Mentorenausbildung liege auch darin, dass alle Aspekte der Verkehrserziehung ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt würden. Die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr unterstrichen den Stellenwert der Ausbildung. Dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik Baden-Württemberg liegen für 88 Plätze bereits 112 Anmeldungen vor.

Windey dankte den Partnern aus Politik, Wirtschaft, Verkehrsverbünden und Verbänden für deren Unterstützung über die letzten zehn Jahre, „ohne die die Mentorenausbildung nicht möglich wäre.“ Ein besonderer Dank ging an die Leitung des Europa-Parks, die nun zum siebten Male die Urkunden-Übergabe „in einem tollen Umfeld“ ermöglicht habe.

 
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